Warum Belegreife über Schadensfreiheit entscheidet
Wird ein Estrich belegt, bevor er ausreichend getrocknet ist, wandert die Restfeuchte in den Oberbelag – mit Quell-, Schwind- oder Ablöseschäden als Folge. Die Belegreife ist deshalb kein Termin im Bauzeitenplan, sondern ein Messwert.
Die CM-Messung richtig durchführen
Die Restfeuchte wird mit der CM-Methode (Calciumcarbid) bestimmt. Entscheidend ist die fachgerechte Probennahme nach den Richtlinien des BEB: Die Estrichprobe muss aus dem kompletten Estrichquerschnitt entnommen werden – nicht nur von der Oberfläche, die immer trockener wirkt.
Die Grenzwerte
Zementestrich gilt als belegreif bei einer Restfeuchte unter 2,0 CM-%, auf Fußbodenheizung unter 1,8 CM-%. Calciumsulfat-/Anhydritestrich hat eigene, niedrigere Grenzwerte. Wer die Trocknung beschleunigen muss, kann auf Schnell- oder Sondersysteme wie unseren RenoScreed® setzen – Belegreife in Tagen statt Wochen.
Messen UND bewerten – aus einer Hand
Die Estrichrestfeuchte muss vom verlegenden Betrieb gemessen und bewertet werden. Genau hier entstehen Streitigkeiten zwischen Estrichleger, Bodenleger, Heizungsbauer und Architekt. Weil bei uns Estrich- und Belagsgewerk unter einem Dach liegen, gibt es eine Verantwortungs- und Gewährleistungskette – keine Schnittstellen-Diskussion, ein Ansprechpartner.


